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Baufinanzierung in Schweden im Fokus

Schweden knabbert an Fehlern aus der Vergangenheit. Jahrzehnte hat der Staat den Bürgern das Wohnrecht als Eigentumrecht verkauft, welches erst 2003 erstmals als „dreidimsionelles Objekt“ im Gesetzestext Jordabalken 1 kap. §1a beschrieben wurde. Und noch heute ist das Eigentumsrecht fast unbekannt. Gleichzeitig wurde die Baufinanzierung mit Darlehen belegt, die nie getilgt wurden. Banken forderten lange nur Zinszahlungen von ihren Kunden. Die Schuldquote ist durch diese Produktpolitik bedrohlich gewachsen und die Immobilienpreise überhitzten sich. Das hat sich nach Stockholm mit dem Entstehen weiterer Hotspots wie Öresund und Göteborg zunächst nicht geändert.

Die Wohnimmobilienkreditrichtlinie hat Schweden nun hart getroffen. Junge Familien schaffen nicht die Eigenkapitalforderungen plus Tilgung. Ältere sitzen mit Sanierungsrückstau ohne Kreditchance auf dem Trockenen. Diese Immobilienkrise ist lösbar. Der eigene Wille zum Bilden von langfristigem Eigentum durch die Rückzahlung von Schulden ist unabdingbar. Es ist schlichtweg nicht zu begreifen, warum Kreditinstute sich zum Vermieter von Immobilien wandelten und den Werteverfall als eigenes Risiko annahmen. Kurze Laufzeiten und Beleihungsausläufe von über 100% haben dieses Prinzip noch befeuert.

Mögliche Parameter für eine bessere Baufinanzierung

Langfristige Planungssicherheit, Minimierung des Zinsänderungsrisiko im heutigen Niedrigzinsumfeld und Restschuldabsicherung sind wichtig für die größtmögliche Kundensicherheit. Auch noch unbekannte Finanzprodukte wie Anschlussfinanzierungen sollten heutzutage selbstverständlich sein.

Lesen Sie mehr dazu im neuen schwedischen Bausparblogg.

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